Presse Texte

Die Macht des Wortes wird am spürbarsten in den Medien.

Talmud, Bibel und Koran hatten über Jahrhunderte ein Monopol auf dem geschriebenen Wort. Daher die Macht dieser Kirchen.

Hitler verfügte als erster Despot über das Medium Radio und zwar als Einziger im ganzen Land, konnte er in jeden Haushalt sprechen. Die Deutschen sassen wie in der Kirche still um den Tisch und empfanden seine Reden wie Predigten eines Halbgottes, der keine Widerrede zu fürchten brauchte. Er hatte das Monopol.

Monopolen ist daher in der Regel zu misstrauen, ganz besonders Medienmonopolen. Unabhängige Medien sind ein Gradmesser für die Freiheit eines Landes. Die Schweiz gilt dabei noch immer als  vorbildlich. Doch darf man sich keine allzugrossen Illusionen machen. Eine wirklich freie Presse gibt es auch bei uns kaum. Fast alle Medien sind abhängig von ihren Inserenten, der Gesinnung ihrer Abonnenten und immer mehr auch von den Inhabern, sprich : Aktionären, sowie deren politischen Klientel.  Darum geniesse ich es, als "freier" Journalist dieses Quentchen an Narrenfreiheit zu nutzen, die festangestellte Lohnabhängige nicht haben. Gegen Machtmissbrauch hilft nur Courage.

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