Lektorierte Bücher
Jedes dieser Bücher habe ich mit grosser Freude und viel Engagement korrigiert und lektoriert und kann jedes nur empfehlen.
Alex Baur
Der Fluch des Guten
Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Dienstreise von Papst Franziskus nach Lampedusa, Ground Zero in Nagasaki, Che Guevaras Reise nach Guatemala, dem Song «Imagine» von John Lennon und der NGO-Kampagne gegen eine Kupfermine in Zambia? Auf den ersten Blick kaum. Sehr wohl gibt es aber einen gemeinsamen Nenner.
Der langjährige Reporter Alex Baur (NZZ, Stern, GEO, Weltwoche) ist auf seinen Recherchen immer wieder auf Geschichten gestossen, bei denen im Namen der vermeintlich guten Sache tödliche Dummheiten und Verbrechen begangen wurden. Mit scharfem Blick und spitzer Feder bringt er diese verborgenen und verdrängten Geschichten hinter den Geschichten ans Licht.
hier bestellen CHF 25.00
Anton Affentranger
Baustellen
Der langjährige CEO bei IMPLENIA beschreibt sein Metier von CEO bis Presse. Von Verwaltungsrat bis Heuschrecken. Von Berater bis Familie; Boni bis Nachhaltigkeit. Fünfzehn Begriffe aus seinem unternehmerischen Berufsleben beschreibt Anton Affentranger in diesem Buch unter einem sehr persönlichen Blickwinkel. Es geht nicht um Vollständigkeit. Vielleicht um Reflexion über das Gewesene und das darin allgemeingültig Erlebte. Ohne Anspruch auf die allein gültige Wahrheit. Es ist seine, bescheidene Wahrheit.
Ein Rückblick auf Gewesenes, der auch ein Schmunzeln erlaubt. Weil auch der Autor um seine Unvollkommenheit weiss. Dem ist ja nur mit einer Prise Humor zu begegnen. Und deshalb hat der grossartige Karikaturist Peter Gut die mögliche Schwere seiner Einsichten so wunderbar erleichtert.
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Erik Nolmans
Die vierzig Tage der Lagune
Es ist Carnevale in Venedig. Eine Gruppe von rund zweihundert Leuten macht sich auf, um auf einer Privatinsel in der Lagune ein rau-schendes Fest zu feiern. Doch dann bricht eine hochansteckende Lungenkrankheit aus. Die Insel wird unter Quarantäne gestellt.
Statt Genuss und Exzess prägen Angst und Tod die Festgesellschaft. Für die junge Liebe von Vincent und Anna ebenso eine Herausforderung wie für die Gemeinschaft, die nach und nach in rivalisierende Gruppen zerfällt. Als der Inselbesitzer beschliesst, seinen verstorbenen Bruder trotz Quarantäne ins Familiengrab auf die Friedhofsinsel San Michele zu bringen, eskaliert der Konflikt.
«Die vierzig Tage der Lagune» ist nicht nur eine Liebesgeschichte vor ungewöhnlicher Kulisse, sondern auch ein Manifest für die Freiheit des Individuums, die es unter allen Umständen zu verteidigen gilt.
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Stefan Hohler
13 Mordfälle und eine Amour Fou
Die Moorleiche vom Katzensee, Schiesserei in der Ego-Bar, erwürgtes Callgirl im Luxushotel Dolder, Exekution im Auto, Rentnerin im Altersheim erstickt, spurlos verschwunden – Stefan Hohler, der langjährige Polizei- und Gerichtsreporter des Zürcher Tages Anzeigers, berichtet in seinem Buch über dreizehn aussergewöhnliche Tötungsdelikte in und um Zürich, wobei er auf den Vierfachmord von Rupperswil im Kanton Aargau besonders eingeht.
Der vierzehnte und letzte Fall ist kein Mord, sondern eine Amour Fou: Die verrückte Liebe zwischen einer Schweizer Gefängnisaufseherin und einem syrischen Häftling und die kurze Flucht des Liebespaares nach Italien.
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Markus Michel
Endstation Alpenparadies
Max Berger, ein älterer Auslandschweizer, langjähriger Buchhalter in Paris, hört in der Metro, wie zwei Frauen von einem Alpenparadies Dolce Vita in der Schweiz erzählen, wohin alte Menschen aus ganz Europa geschickt werden. Obwohl Max sich einredet, dass dies nicht sein kann und er selbst noch jung sei, wird sein Alltag immer mehr zum Alptraum. Er verliert seine Stelle, spielt seiner Frau vor, immer noch arbeiten zu gehen, irrt durch Paris. Max sieht nur noch einen Ausweg.
Scheinbar alles nur wilde Fantasterei von Max, der, seit sie einen neuen Mitarbeiter und den neuen Computer haben, keine Arbeit mehr hat und schauen muss, wie er die Bürostunden hinter sich bringt?! Nein, die Realität holt den Alptraum ein.
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Reini Lutz
Mein Leben als Schneekönig
Ein Leben zwischen Paradies und Gefängnis. Reinhard Lutz gilt als Koryphäe unter den Schweizer Gefängnisinsassen und im Milieu. Über drei Jahrzehnte lang wurde über ihn in der Presse berichtet. Es wurde spekuliert und behauptet. Die komplette Geschichte blieb jedoch stets im Dunkeln. Bis heute.
Seine Geschichten sind tragische bis kuriose Erzählungen aus dem Alltag eines Geschäftsmannes, der neben Liegenschaften auch mit Kokain handelt. Es begann mit der berühmten Kifferbeiz Piccolo Giardino in Zürich, wo täglich Kilos an Haschisch verkauft wurden.
Er beschreibt etliche Grössen des Milieus aus dieser Zeit und bietet damit ein buntes Sittenbild jener Epoche, bevor es zum Needlepark am Platzspitz kam. Er flüchtete vorher nach Brasilien, wo er erfuhr, dass er im Fernsehen in «Aktenzeichen XY» gesucht wurde.
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Jürg Brändli
Der Sklave
Als dem Jura-Studenten Christian Hebeisen das Buch «Die Geschichte der O» in die Hände fällt, beginnt er zu begreifen, dass auch er ein Sadomasochist ist. Erste submissive Gehversuche mit Mitstudentinnen scheitern, was ihn ins Bordell in die Arme von Dominas treibt. Dass ihm kein selbstbestimmtes Coming-out gelingen will, führt zu massivem Leistungsmissbrauch durch seinen Arbeitgeber, eine kafkaeske Anwaltskanzlei am Zürichberg. Bald sieht er sich überall als Opfer persönlicher Erniedrigung.
In dem Roman «Der Sklave» erzählt der Zürcher Schriftsteller Jürg Brändli davon, dass Missbrauch von emotional abhängigen Menschen – von geschlechtlichen Minderheiten im Speziellen – in den Faschismus führt und es für die Betroffenen daher eine Notwendigkeit darstellt, sich im Leben sexuell und gesellschaftlich zu emanzipieren.
hier bestellen: CHF 24.00
Regula Stämpfli
Trumpism
Die Welt ist aus den Fugen: In den USA wird ein Twitter-Häuptling gewählt, in Frankreich ein Twitter-Marketingprodukt und in Deutschland punktet eine Partei mit Twitter-Jagdparolen. Ein neues Phänomen erobert die Welt: «Trumpism.»
Das Buch zeigt, wie die Verletzung der menschlichen Würde via 140 Zeichen in den politischen Alltag eingreift. Die Regierenden kommunizieren direkt mit den Regierten, ohne sich der in der Demokratie dafür vorgesehenen Kanäle zu bedienen. «Identität» ist der Schlachtruf der Gegenwart und erinnert nicht nur zufällig an fundamentalistische Religionskriege.
Dissidenten werden via persönliche Attacken fertig gemacht, es gibt keine Kompromisse und kaum mehr Diplomatie. Woher kommt dieser Erfolg der Vulgarität und was lässt sich dagegen tun?
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Sascha Campi
Vom Fuchs zum Wolf
Sein Name: Sascha Campi. Er wurde beinahe zu 18 Jahren Haft verurteilt und in den Medien «vom Fuchs zum Wolf befördert». Spekulationen, Gerüchte, Vorverurteilungen waren die Folge, doch die Wahrheit blieb stets im Dunkeln. Bis zu diesem Buch.
Am 10. Februar 2012 ereignete sich im Zürcher Kreis 4 ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Ein junger Lenker fuhr unter Alkoholeinfluss mit seinem Wagen in eine Gruppe von Menschen und anschliessend in die Fassade der Lambada Bar. Bei dem schrecklichen Unfall verstarb eine Person, drei weitere wurden schwer verletzt.
Das Ereignis schlug mediale Grosswellen, der Unfallverursacher wurde zum «Amokfahrer».
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Martin Willi
Das Ende des Laufstegs
Eine weisse Rose auf dem nackten Hinterteil einer jungen toten Frau, die im Wald bei Laufenburg aufgefunden wird, ist Ausgangspunkt der dramatischen, emotionalen, Geschichte. Wer ist die Tote, welche Bedeutung hat die weisse Rose, was hat die Frau in dieser abgelegenen Gegend gemacht, weshalb wurde sie umgebracht? Kriminalkommissarin Petra Neuhaus ermittelt in der scheinbar glanzvollen Welt der Fotomodelle, entdeckt jedoch schnell, dass vieles nur Schall und Rauch ist.
Sie trauert einem Mann nach und bemerkt, dass sie es gelegentlich gerne mit Frauen treibt. Was sie selbst nicht ahnen kann ist, dass dieser mysteriöse Fall sie bis in ihre Jugendzeit zurückführen wird. In jene dunkle Zeit, als ihre Schwester im Drogenmilieu auf tragische Art und Weise ums Leben kam.
hier bestellen: CHF 23.00
Andreas Steiner
Als Arzt in Urwald und Gebirge
Sein tiefstes Anliegen ist die Entwicklungshilfe, aber im Sinne von gegenseitiger Entwicklung, nicht das Aufpfropfen fremder Kulturen, sondern ein Lernen vom anderen und ein Unterstützen darin, sich selbst zu helfen. Drei Jahrzehnte Erfahrung in Asien, Lateinamerika und Afrika hat der Chirurg in seinem Buch festgehalten. Er schildert anschaulich den Alltag in diesen Ländern und fügt zahlreiche Anekdoten und Beobachtungen ein.
Ein Plädoyer für Menschlichkeit, für Menschenwürde und die Liebe zu einem Beruf, der wie kein anderer dazu dient, Leid aller Art zu lindern.
Dieses Buch ist auf allen gängigen Portalen als eBook erhältlich.
hier bestellen: CHF 29.00
Margrit Schäppi
Die Glückssucherin
2018 schied Margrit Schäppi freiwillig aus dem Leben. Zuvor verfasste sie ihre ungewöhnliche Lebensgeschichte. Damit wollte sie zeigen, dass es Erfolg auch ohne akademische Ausbildung gibt. Die Autorin war zweimal verheiratet. Ihr zweiter Ehemann, der Ägypter Ali, war 38 Jahre jünger. Nach ihrer Scheidung vereinsamte die Autorin vollständig, was sie bestärkte, die Sterbehilfsorganisation EXIT aufzusuchen. Doch zuvor wollte sie noch vorliegendes Buch publizieren. Der Zürcher Journalist Matthias Ackeret, den sie bei der Verlagssuche konsultierte, bat sie vergeblich, vom Freitod abzusehen.
Ein Buch über den Sinn des Lebens. Und des Sterbens. Und die Frage: war dieses Ende wirklich nötig?
hier bestellen: CHF 22.00
Bernd Schips, Silvio Borner
Versorgungssicherheit
vom politischen Kurzschluss zum Blackout
Carnot-Cournot Verlag, Liestal, 2018Im Strombereich wird die Energiestrategie 2050, die mit dem Energiegesetz am 21.5.2017 vom Volk angenommen wurde, nicht umsetzbar sein. Analysiert werden die technischen und ökologischen Gründe, wie zum Beispiel die fehlende Plan- und Steuerbarkeit der Stromproduktion mit den neuen erneuerbaren Energieträgern und die physikalischen Grenzen bei der Speicherung.
Die durch den Wegfall der Kernkraftwerke auftretenden Lücken, müssen mit Stromimporten oder mit Strom aus heimischen Gaskraftwerken geschlossen werden. Dies widerspricht sowohl den Versprechungen des Bundesrates wie auch den vereinbarten Klimazielen, beides wichtige Argumente, die zur Annahme des Energiegesetzes geführt haben. Elf Autoren, profilierte Ökonomen, Ingenieure und Geologen, zeigen aus ihren Blickwinkeln auf, dass die technischen, ökonomischen und politischen Herausforderungen des geplanten Umbaus gravierend und voller Widersprüche sind.
Silvio Borner und Bernd Schips, Hans Achermann, Emanuel Höhener, Markus O. Häring, Christian Rutzer und Rolf Weder, Peter Schneider, Eduard Kiener, Michel de Rougemont, Hans Rentsch.
hier bestellen: CHF 35.00 ISBN 978-3-033-06869-8

